Atmosphärendruck-Plasma

Schaffung gezielter Funktionsschichten

Atmosphären-Druckplasma zur Oberflächenvorbehandlung ist seit vielen Jahren vor allem im Bereich der Kunststoffverarbeitung etabliert. Doch auf  Basis von Plasmaentladungen unter Atmosphärendruck können die Oberflächen unterschiedlichster Materialien nicht nur aktiviert, sondern auch gezielt funktionalisiert werden.

Zunächst wird Gas fortlaufend in den Plasmagenerator injiziert, dann ionisiert und schließlich auf die zu behandelnde Oberfläche gerichtet. Gasmoleküle teilen sich in aufgeladene Teilchen, Ionen und freie Elektronen und lagern sich an der zu behandelnden Oberfläche ab und bilden modifizierte Anbindungsmöglichkeiten für z.B. Lacke und Farben.

Um gezielte Funktionen von Schichten zu erzeugen wird dem Plasma ein geeigneter Precusor zudosiert.

Schicht-Eigenschaften

      • Schichtstärke im Bereich bis ca. 200 nm
      • Transparente & flexible Beschichtung
      • Kratzfest
      • Schaffung einer definierten Oberfläche, hydrophil bis hydrophob
        Verfahren-Eigenschaften
          • Geeignete Materialien: Kunststoffe und Elastomere, Glas und Keramik, Metalle, natürliche Materialien wie Holz, Textile-Flächenware, Fadenware, 3D-Geometrien
          • Hohe Prozessgeschwindigkeit
          • Leicht in automatisierte Fertigungsprozesse integrierbar
            Anwendungen
              • Haftungsverbesserung für Farben, Tinten und Klebstoffe
              • Transmissionsverbessernde Beschichtung
              • Korrosionsschutzbeschichtungen
              • Einstellung der Oberflächenenergie von hydrophil bis hydrophob
              • Antibakteriellebeschichtung
              Funktionsprinzip Atmosphärendruck-Plasma

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              Ansprechpartner:
              Dr. Arnd Schimanski
              Tel.: +49(0)3641 20 49 80
              Mail: schimanski(at)sura-instruments.de